Vom 3. bis 10. Mai 2026 fand die 22. Ausgabe des Deutschen FernsehKrimi-Festivals in Wiesbaden statt – rund 3.900 Krimifans und über 80 Filmschaffende aus allen Gewerken strömten in die frisch sanierte Caligari FilmBühne. Marie Kreutzers Landkrimi „Acht“ (ORF/ZDF) wurde mit dem Deutschen FernsehKrimi-Preis ausgezeichnet und gewann neben der begehrten Krimi-Trophäe 1.000 Liter Rheingau-Wein. Darsteller*innenpreise wurden an Regina Fritsch und Thomas Prenn für „Acht“ sowie an Melika Foroutan und Edin Hasanović für „Tatort – Dunkelheit“ vergeben. Einen weiteren Sonderpreis erhielt „Eierkratzkomplott – Ein Stinatz-Krimi“.
Der Publikumspreis der Leser*innen-Jury des Wiesbadener Kuriers ging an „Tatort – Dunkelheit“. Zur Krimiserie des Jahres kürte die Studierenden-Jury den Historien-Vierteiler „Sternstunde der Mörder“. Aykut Kayacık setzte sich mit seiner Drehbuchidee „Wölfe“ im Drehbuchwettbewerb „Tatort rechtsaußen“ durch, den das Festival gemeinsam mit der Hessen Film & Medien und der Amadeu Antonio Stiftung ausgeschrieben hatte. Mit dem 8. Ehrenpreis des Festivals für besondere Verdienste im Krimi-Genre wurden nach mehr als 100 gemeinsamen Fällen die Münchner „Tatort“-Legenden Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec ausgezeichnet.




































