POLIZEIRUF 110 – HILDES ERBE

Deutschland 2021, 89 Minuten, FSK 12

Vorführung:
Mittwoch, 11.05.2022, 15.30 Uhr

Caligari FilmBühne
Filmgespräch mit Regisseur/Drehbuchautor Eoin Moore, Drehbuchautorin Anika Wangard, Produzent Mario Krebs

Ausgerechnet über der neuen Wohnung von Kriminalkommissaranwärter Vincent Ross wurde der Student Bastian Grutzke ermordet. Adam Raczek, der vor Ort die Zeugen vernimmt, staunt nicht schlecht, so seinen neuen Kollegen Vincent kennenzulernen. Die Spuren im Mordfall weisen auf einen Streit hin, wahrscheinlich wegen Erbschaftsauseinandersetzungen der Familie Grutzke. Großmutter Hilde Grutzke verwahrt eine Menge Bargeld in ihrem Haus. Sie hat ein äußerst distanziertes Verhältnis zur ihrer Familie, deutlich näher steht der alten Dame ihre Pfle­gerin Sandra Böttcher. Liegt in der Frage, wer ihr Vermögen erbt, auch die Lösung des Mordfalls? Adam hat Konzentrationsschwierigkeiten und ist aufgrund seiner Schlafstörungen nicht auf der Höhe, was seinem neuen Kollegen Vincent nicht entgeht. Doch der Fall verlangt von beiden absolute Teamarbeit.

RBB
Regie: Eoin Moore
Buch: Anika Wangard, Eoin Moore
Kamera: Florian Foest
Schnitt: Julia Oehring
Casting: Anja Dihrberg
mit: Lucas Gregorowicz, André Kaczmarzyk, Ada Philine Stappenbeck, Lars Rudolph, Tatja Seibt, Isabel Schosnig, Fritz Roth, Robert Gonera u.a.
Produktion: EIKON Media (Mario Krebs)
Redaktion: Daria Moheb Zandi (RBB), Cooky Ziesche (RBB)

Foto: ©rbb Rudolf Wernicke

DER KOMMISSAR UND DIE EIFERSUCHT

Deutschland 2021, 90 Minuten, FSK 12

Vorführung:
Mittwoch, 11.05.2022, 12.30 Uhr

Caligari FilmBühne
Filmgespräch mit Regisseur Andreas Senn, Drehbuchautor Christoph Darnstädt, Produzent Moritz von der Groeben

Ein vierjähriger Junge verschwindet vom Spielplatz, scheinbar spurlos. Kommissar Martin Brühl kümmert sich um die besorgte Mutter Dina Ritter, die angibt, ihren Sohn nur kurz aus den Augen gelassen zu haben. Die Ermittlungen nehmen eine jähe Wendung als Dinas Bruder Tobias erscheint und erklärt: Der Junge, Benjamin, existiere nicht, sondern sei eine Einbildung von Dina. Alles spricht dafür, dass ein Trauma Dinas Blick auf die Wirklichkeit trübt. Doch Kommissar Brühl lässt die Angelegenheit nicht los. Er ermittelt auf eigene Faust und stellt überrascht fest: Benjamin existiert, nur anders als in Dinas Kopf. Der Junge heißt Emil und lebt behütet am Rande Berlins mit seiner Schwester und seinen Eltern Imke und Holger Sachtleben. Brühl findet bald heraus: Dina ist für die Familie Sachtleben keine Unbekannte.

ZDF
Regie: Andreas Senn
Buch: Christoph Darnstädt
Kamera: Michal Grabwoski
Schnitt: Achim Seidel
Casting: Nina Haun
mit: Roeland Wiesnekker, Meike Droste, Stephanie Amarell, Jacob Matschenz, Stefanie Stappenbeck, Marc Ben Puch, Sara Fazilat u.a.
Produktion: good friends Filmproduktions GmbH (Moritz von der Groeben)
Redaktion: Daniel Blum (ZDF)

Foto: ©good friends Stefan Erhard

FLAMMENMÄDCHEN

Österreich/Deutschland 2021, 88 Minuten, FSK 12

Vorführung:
Mittwoch, 11.05.2022, 9.30 Uhr

Caligari FilmBühne
Filmgespräch mit Schauspielerin Annika Wonner, Regisseurin Catalina Molina, Drehbuchautorin Sarah Wassermair

Erst brennen Scheunen, dann geht ein altes Haus in Flammen auf: Seit Monaten folgt ein Brandanschlag dem nächsten. Ein Feuerteufel treibt sein Unwesen und versetzt die Bevölkerung in der kleinen Gemeinde in Angst und Schrecken. Niemand ahnt, dass es ausgerechnet die 16­-jährige Sophie ist, ein Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, die sich so ein bisschen Macht zurückholt. Jetzt aber ist sie, ohne es zu wollen, zur Mörderin geworden: In den ausgebrannten Trümmern ihres letzten Anschlagzieles liegt eine verkohlte Leiche. Das Landeskriminalamt wird eingeschaltet; Franziska Heilmayr und Martin Merana ermitteln wieder. Zwischen ihnen und der jungen Frau entspinnt sich ein Katz-­und-­Maus­-Spiel, bei dem sich bald herausstellt: Hier im Ort hat nicht nur Sophie dunkle Geheimnisse.

ORF/ZDF
Regie: Catalina Molina
Buch: Sarah Wassermair unter Mitarbeit von Catalina Molina nach Motiven und Figuren von Manfred Baumann
Kamera: Klemens Hufnagl
Schnitt: Julia Drack
Casting: Nicole Schmied
mit: Stefanie Reinsperger, Manuel Rubey, Annika Wonner, Nils Arztmann, Simon Schwarz, Thomas Mraz, Christine Ostermayer u.a.
Produktion: Epo-film Produktions GmbH (Dieter Pochlatko, Jakob Pochlatko)
Redaktion: Klaus Lintschinger (ORF), Daniel Blum (ZDF)

Foto: ©ORF Epo Film Petro Domenigg

POLIZEIRUF 110 – BIS MITTERNACHT

Deutschland 2021, 89 Minuten, FSK 12

Vorführung:
Dienstag, 10.05.2022, 20.30 Uhr

Caligari FilmBühne
Filmgespräch mit Schauspielerin Verena Altenberger, Drehbuchautor Tobias Kniebe, Produzent Jens C. Susa

Elisabeth „Bessie“ Eyckhof, die als Kriminalober­kommissarin neu zur Münchner Mordkommission gewechselt ist, wird gleich mit einem vertrackten Fall konfrontiert. Sie hat einen mutmaßlichen Serienmörder verhaftet, alles spricht für seine Schuld, doch die Beweise fehlen. Sie braucht ein Geständnis, und zwar bis Mitternacht, sonst lassen die Richter ihn wieder frei. Der Beschuldig­te ist hochintelligent, die Nerven im Team liegen blank, ein Verhörspezialist wird hinzugezogen. Und Eyckhoff muss kämpfen bis zur letzten Minute.

BR
Regie: Dominik Graf
Buch: Tobias Kniebe, basierend auf der Fallbeschreibung „Wollust“ aus dem Buch „Abgründe: Wenn aus Menschen Mörder werden“ von Josef Wilfling
Kamera: Hendrik A. Kley
Schnitt: Claudia Wolscht
Casting: An Dorthe Braker
mit: Verena Altenberger, Thomas Schubert, Michael Roll, Birge Schade, Robert Sigl, Daniel Christensen u.a.
Produktion: PROVOBIS Gesellschaft für Film und Fernsehen (Jens C. Susa)
Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Tobias Schultze (BR)

Foto: ©BR Provobis Gesellschaft für Film und Fernsehen Hendrik Heiden

POLIZEIRUF 110 – FRAU SCHRÖDINGERS KATZE

Deutschland 2021, 89 Minuten, FSK 12

Vorführung:
Dienstag, 10.05.2022, 18.00 Uhr
Caligari FilmBühne
Filmgespräch mit Schauspielerin Verena Altenberger, Regisseur Oliver Haffner

Als Polizeioberkommissarin Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff sich auf die Suche nach der entlaufenen Katze einer einsamen alten Dame namens Johanna Schrödinger macht, ahnt sie nicht, dass ausgerechnet diese Katze der Schlüssel zur Aufklärung eines tödlichen Fahrerfluchtunfalls sein wird. Gibt es eine geheimnisvolle Macht des Zufalls? Die von ihren Kollegen zuweilen unterschätzte junge Polizistin, ist bereit, ge­wohnte Denkmuster zu verlassen und kommt so der Sache auf die Spur. Dabei gerät eine Gruppe von skrupellosen Schmalspurganoven bei dem Versuch, sich das Vermögen der alten Dame einzuverleiben, immer mehr in mörderische Verwicklungen. Ein Münchner „Polizeiruf 110“ frei nach Werner Heisenbergs Quantenmechanik, die besagt, dass „alles mit allem verbunden ist“ und „es keine Realität ohne Beobachtung gibt“. 

BR
Regie: Oliver Haffner
Buch: Clemens Maria Schönborn
Kamera: Kaspar Kaven
Schnitt: Anja Pohl
Casting: Daniela Tolkien
mit: Verena Altenberger, Ilse Neubauer, Lilly Forgách, Ferdinand Dörfler, Stephan Zinner, Heinz-Josef Braun u.a.
Produktion: Geißendörfer Pictures GmbH (Hana Geißendörfer, Malte Can)
Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Tobias Schultze (BR)

Foto: ©BR Geißendörfer Pictures Hendrik Heiden

Zoë Beck: „Wie die Spielbank baden ging“

Sonntag, 08.03.2020, 19.30 Uhr
Polizeipräsidium Westhessen 

Tickets über LITERATURHAUS VILLA CLEMENTINE (siehe unter Tickets)

Zoë Beck, die Krimistipendiatin von 2019, nutzte ihren einmonatigen Aufenthalt in Wiesbaden für die Entwicklung eines Kurzkrimis, einer absurden Geschichte rund um den idyllischen Kurpark und die unterirdischen Bäche der Landeshauptstadt. Bei Reparaturarbeiten wird versehentlich eine Thermalquelle unterhalb der Spielbank freigelegt. Die Folgen sind verheerend, der Casinobetrieb bald wegen der austretenden Wassermassen nicht mehr möglich. Eine Umwidmung des Gebäudes in ein Badehaus scheint unausweichlich. In den Hauptrollen erleben wir eine Buchmacherin sowie eine Leiche, die im schwefeligen Wiesbadener Quellwasser gefunden wird. Auch die grün gefiederten Halsbandsittiche mit ihrem markanten Geschrei und ihren unverwechselbaren Stoffwechselendprodukten haben ihren Auftritt.

Zoë Beck, geboren 1975, ist vielfach ausgezeichnete Krimiautorin, literarische Übersetzerin sowie Dialogbuchautorin und Dialogregisseurin. Zusammen mit Jan Karsten leitet sie den CulturBooks-Verlag. Im Juni 2020 erscheint ihr neuer Roman „Paradise City“.

Foto: © Victoria Tomaschko

Eine Veranstaltung des Literaturhauses Villa Clementine und des Polizeipräsidiums Westhessen

Die lange Fernsehkrimi-Nacht

Samstag, 07. März 2020, ab 18.00 Uhr

Hinweis: Die Kinokasse ist am 7. März bis 24 Uhr geöffnet. Nach Mitternacht erhalten Sie Ihre Karten für die Lange FernsehKrimi-Nacht online.

Krimifans aufgepasst! Es ist wieder soweit: Alle zehn Wettbewerbsfilme bieten wieder spannende Kriminalfälle zur Auflösung in nur einer Nacht. Für leibliche Stärkung, Getränke und Nervennahrung sorgt die Kino-Bar rund um die Uhr.

SAMSTAG, 07. MÄRZ 2020
18.00 – 19.30 Uhr Tage des letzten Schnees ZDF
19.40 – 21.10 Uhr Tatort – Das Nest MDR
21.20 – 22.50 Uhr Der Gute Bulle – Friss oder stirb ZDF / ARTE
23.00 – 00.30 Uhr Todesfrist – Nemez und Sneijder ermitteln SAT.1

SONNTAG, 08. MÄRZ 2020
00.40 – 02.10 Uhr Tatort – Tschill Out NRD
02.20 – 03.50 Uhr Das Gesetz sind wir ZDF
04.00 – 05.30 Uhr Tatort – Lass den Mond am Himmel stehn BR
05.40 – 07.10 Uhr Polizeiruf 110 – Der Tag wird kommen NDR
07.20 – 08.50 Uhr Das dunkle Paradies ORF / ZDF
09.00 – 10.30 Uhr Tatort – Die Guten und die Bösen HR

Das Geheimnis des grünen Hügels

Samstag, 07. März 2020, 15.00 Uhr,
Caligari FilmBühne

Wiederholung:
Sonntag, 08. März 2020, 15.00 Uhr
Caligari FilmBühne

Koko und seine Freunde verbringen die Sommerferien am Ufer des Sees in der Nähe des beschaulichen Örtchens Green Hill, wo plötzlich merkwürdige Dinge geschehen: Diebe treiben ihr Unwesen und lassen Rasenmäher, Fahrräder und alles, was wertvoll aussieht, verschwinden. Die Polizei kommt in dem Fall nicht recht voran; viel zu sehr wird sie von den gegenseitigen Beschuldigungen der Erwachsenen aufgehalten. Also muss der junge Detektiv Koko wieder einmal selber ran und gemeinsam mit seinen Freunden den Einbrecher zur Strecke bringen.

Basierend auf Ivan Kušans Kinderbuch „The Mystery Of Green Hill“ von 1956, beginnt der Film zunächst unheimlich, die Suche nach dem Täter wird jedoch auf liebenswert-nostalgische Art mit viel „Bullerbü“-Touch geschildert.

Foto: © Kinoama Zagreb/Der Filmverleih

KRO 2017 / 81 min. / Regie: Čejen Černić / Buch: Hana Jušic, nach dem Kinderroman von Ivan Kušan/ Cast: Marko Tocilj, Alex Rakoš, Jan Pentek, Tin Gregorić, Jakov Piljek u.a.

Deutscher FernsehKrimi-Preis


Freitag, 06. März 2020, 20.00 Uhr
Einlass ab 19.30 Uhr
Caligari FilmBühne

Hinweis: Im Rang kann es zu Sichtbehinderung kommen

Bereits zum 16. Mal findet in der Caligari FilmBühne die Verleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises statt. 1000 Liter köstlichen Weins vom Weingut Ott warten auf die Gewinnerproduktion. Neben dem Hauptpreis ermittelt die Fachjury aus den zehn Wettbewerbsfilmen auch drei Sonderpreise für herausragende Einzelleistungen. Außerdem ehrt die Jury des „Wiesbadener Kuriers“ den Träger des Publikumspreises 2020, die Jury des Serienwettbewerbes zeichnet die beste Krimi-Serie des Jahres aus und der oder die Gewinner*in des Nachwuchs-Drehbuchwettbewerbes werden bekanntgegeben.

Die Preisverleihung wird von Rainer Maria Jilg moderiert und musikalisch vom Alternative Pop-Duo Nosoyo begleitet. 

True Crime-Doku-Abend

TRUE CRIME-DOKU-ABEND
Donnerstag, 05. März 2020, ab 19.00 Uhr
Krypta Marktkirche Wiesbaden

Rechter Terror in Neukölln? – Der Fall Burak Bektas

PREMIERE
Donnerstag, 5. März 2020, 19.00 Uhr

Eintritt frei.

Expertengespräch mit Andrea Röpke (Diplom-Politologin und freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus) und Mehmet Daimagüler (Rechtsanwalt), Moderation Petra Boberg

Burak Bektas ist am 4. April 2012 mit Freunden unterwegs, als er um 1.15 Uhr auf offener Straße in Berlin von einem maskierten Mann aus nächster Nähe erschossen wird. Der Verdacht steht im Raum, dass der junge Mann Opfer einer rechtsextremen Tat geworden ist. Wird nachlässig ermittelt? Gibt es Verbindungen zum NSU? Mehmet Daimagüler, der Anwalt von Familie Bektas, wirft der Polizei vor, nicht ausreichend ermittelt zu haben.

Foto: © Markus Müller

D 2020 / ZDFinfo / 45 min. / ein Film von Carla Röthig

Der Mordfall Lübcke und rechter Terror in Deutschland

Donnerstag, 05.03.2020, 20.15 Uhr

Der Mord an Walter Lübcke gilt als Zäsur in der bundesrepublikanischen Geschichte: Erstmals ermordete ein Rechtsextremer offenbar gezielt einen Politiker. Die Doku zeigt die enge Verbindung des mutmaßlichen Haupttäters in die rechtsextreme Szene und rückt die These vom Einzeltäter in ein neues Licht. Parallelen zur Mordserie des NSU scheinen offensichtlich. Auch sie töteten ihre Opfer aus nächster Nähe per Kopfschuss und agierten nach der Strategie des „führerlosen Widerstandes“ – ein Konzept, das in gewaltbereiten Neonazi-Kreisen propagiert wird. Der Mord an Walter Lübcke passt in dieses Muster.

Foto: © Hanne Schweiger

D 2019 / NDR & WDR & MDR / 45 min. / ein Film von Stella Peters

Rechtsrock in Deutschland – Das Netzwerk der Neo-Nazis

Donnerstag, 05.03.2020, 21.00 Uhr

Die Zahl rechtsextremer Konzerte und Festivals in Deutschland steigt stetig. Allein 2018 besuchten mehr als 35.000 Menschen große Rechtsrock-Veranstaltungen. Neonazis nutzen sie zur massenhaften Verbreitung ihrer Ideologie und als lukrative Einnahmequelle. Das bisher größte Festival in Thüringen sorgte 2017 bundesweit für Schlagzeilen: 6000 Neonazis feierten ungestört bei „Rock gegen Überfremdung“. Die Doku analysiert die Netzwerke und nimmt Labels wie Produzenten in den Blick. Gefragt wird aber auch, ob der Rechtsstaat solche Veranstaltungen aushalten muss oder ob seine Instrumente nicht ausreichend genutzt werden?

Foto: © Detlef Müller

D 2019 / ZDFinfo / 45 min.